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25. Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises: 20 Beiträge für die Endrunde nominiert

Zum 25. Mal werden in diesem Jahr Medienschaffende mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet. Seit einem Vierteljahrhundert würdigt der Preis journalistische, dokumentarische und fiktionale Beiträge, die sich mit Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit und dem Aufbrechen traditioneller Rollenbilder auseinandersetzen. Auch die diesjährigen Nominierungen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und aktuell diese Themen sind.

Die Vorjury hat ihre Auswahl getroffen und 20 Beiträge für die Endrunde nominiert. Sie stammen aus den Kategorien "Shorts", "Doku Audio", "Doku Visuell" sowie "Fiktion & Entertainment" und greifen gesellschaftliche Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf. Die Themen reichen von häuslicher Gewalt und Femiziden über medizinische Benachteiligungen, Sexismus in Politik und Alltag sowie Machtmissbrauch im Sport bis hin zu vielfältigen Lebensentwürfen und der Sichtbarkeit bislang wenig gehörter Stimmen.

Die vollständige Liste der Nominierten ist abrufbar unter: www.ms.niedersachsen.de/jbp_2026/der-juliane-bartel-medienpreis-2026-250082.html

Die nominierten Beiträge machen deutlich, welche Bedeutung Medien für gesellschaftliche Debatten haben. Sie erzählen persönliche Geschichten, decken Missstände auf, hinterfragen Vorurteile und eröffnen neue Sichtweisen. Ob kurzes Social-Media-Format, investigativer Film, Podcast oder fiktionale Produktion: Gemeinsam ist den Nominierten der Anspruch, gesellschaftliche Wirklichkeiten differenziert abzubilden und Diskussionen anzustoßen.

"Die diesjährigen Nominierungen zeigen einmal mehr die große kreative und journalistische Kraft, mit der Medienschaffende Fragen von Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Teilhabe aufgreifen. Die eingereichten Beiträge setzen wichtige Impulse, machen Herausforderungen sichtbar und regen dazu an, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen", sagt Niedersachsens Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi. "Ich danke allen Autorinnen und Autoren für ihre hervorragende Arbeit sowie der Vorjury für die anspruchsvolle Auswahlentscheidung."

Für die Preisverleihung am 17. November 2026 wird die Fachjury kurz vorher ihre Auswahl aus den vier Kategorien treffen. Der Preis ist mit 12.000 Euro dotiert. Die Jury kann zusätzlich einen Sonderpreis mit maximal 3.000 Euro vergeben.

Hintergrund

Der nach der Journalistin Juliane Bartel (1945-1998) benannte Medienpreis wird vom Niedersächsischen Gleichstellungsministerium mit seinem Medienpartner dem NDR und in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, der nordmedia, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem ZDF, dem Film & Medienbüro Niedersachsen, der Vernetzungsstelle für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, dem Landesfrauenrat Niedersachsen e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Gleichstellung, der Initiative Klischeefrei, der Hochschule Hannover, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt, dem Deutschen Ärztinnenbund e. V. sowie dem Unternehmerinnen-Zentrum Hannover vergeben.

Quelle: Pressemitteilung des Nds. Sozialministeriums vom 11.9.2026

Aktueller Kalendermonat: September 2026

Künstliche Intelligenz prägt zunehmend die Medienwelt - doch sie ist alles andere als neutral: Verzerrte Daten und fehlende weibliche Perspektiven in der Entwicklung führen oft zu geschlechterstereotypen Ergebnissen. Gleichzeitig birgt KI das Potenzial, Stereotype sichtbar zu machen, Sprache inklusiver zu gestalten und so Gleichstellung aktiv zu fördern - wenn wir kritisch mitgestalten. weiterlesen>>>

Der Unterhaltsvorschuss - Eine Hilfe für Alleinerziehende

Der Unterhaltsvorschuss ist eine wichtige finanzielle Hilfe für Alleinerziehende: Bleiben die Unterhaltszahlungen des zweiten Elternteils unter dem festgesetzten Regelbedarf, springt der Staat ein. Wer hat Anspruch, wo und wie wird der Anspruch geltend gemacht, wer muss den Vorschuss zurückzahlen? Das Bundesfamilienministerium informiert über die Regelungen zum Unterhaltsvorschuss unter familienportal.de/familienportal/familienleistungen/unterhaltsvorschuss

Das Bundesfamilienministerium plant derzeit Änderungen beim Unterhaltsvorschuss, da die Höhe der Leistungen enorm angestiegen sei. Die Nicht-Leistung von Unterhalt gehört auch zum Themenfeld Häusliche Gewalt, nämlich der ökonomischen Gewalt. Hier finden Sie Informationen zum Thema ökonomische Gewalt.

Termine

Alle Termine >>>
04.11.2026 | Fortbildung "Moment mal! - Wie Gleichstellungsbeauftragte ihre beraterische Kompetenz weiterentwickeln können"
12.11.2026 | Fortbildung "Gleichstellung durch Vergabe stärken"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Die Stadt Nordenham sucht zum 01.12.2026 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Stelle ist unbefristet mit 30 Stunden zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt in EG 10 TVöD. Bewerbungen sind bis zum 30.09.2026 möglich. Weitere Informationen zur Stellen finden Sie auf der Website der Stadt Nordenham.

Das Präsidium der Universität Augsburg sucht zum nächstmöglichen eine:n Leiter:in des Büros für Chancengleichheit, unbefristet und in einem Umfang von 75%. Eine Aufstockung auf 100% ist möglich. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TV-L. Bewerbungen sind bis zum 16.10.2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universität Augsburg.

Die Stadt Duisburg sucht ab sofort für das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Stelle ist unbefristet und in Vollzeit zu besetzen (Teilzeit möglich). Sie wird mit EG 15 TVöD bzw. A 15 LBesG NRW vergütet. Bewerbungen sind bis zum 30.09.2026 möglich. Weitere Informationen zur Stelle finden Sie auf der Website der Stadt Duisburg.

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de