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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises

Bei der 21. Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises in Hannover sind am Dienstag in Anwesenheit von rund 220 Gästen herausragende Beiträge ausgezeichnet worden, die Diskriminierung von Frauen entlarven und auf amüsante, aber auch ernste und berührende Art den Kampf um Gleichberechtigung thematisieren. Das Interesse am Juliane Bartel Medienpreis ist nach der ersten Preisverleihung in Präsenz seit 2019 ungebrochen. Insgesamt gab es 172 Einreichungen in den Kategorien Fiktion & Entertainment, Shorts, Doku visuell und Doku audio. „Die Zahl der eingereichten Beiträge war so hoch wie noch nie“ sagte Gleichstellungsministerin Daniela Behrens. weiterlesen >>>

Bundesregierung verstärkt Kampf gegen Menschenhandel

Die Bundesregierung verstärkt den Kampf gegen den internationalen Menschenhandel in Deutschland: Die unabhängige Berichterstattungsstelle zu Menschenhandel hat im November ihre Arbeit am Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) aufgenommen. Aufgabe der Berichterstattungsstelle ist es, durch das Sammeln und Auswerten von Daten zu einer effektiven Umsetzung internationaler Vorgaben beizutragen. Zudem soll die Stelle die bestehenden Maßnahmen gegen Menschenhandel in Deutschland evaluieren und Handlungsempfehlungen erstellen. Jedes Jahr wird die Berichterstattungsstelle Schwerpunktthemen untersuchen und alle zwei Jahre die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichen. weiterlesen >>>

#einetrachtliebe - Niedersächsisches Sozialministerium startet Social Media Kampagne

Unter dem Hashtag #einetrachtliebe hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung eine digitale Kampagne zum Thema „Gewaltfreie Erziehung“ gestartet. Das Mutter- und Vaterwerden wird meistens als ein ganz besonderes und schönes Lebensereignis erlebt. Mit dem Erziehen und Begleiten von Kindern sind aber auch viele Herausforderungen verbunden. Gerade die pandemiebedingten Einschränkungen, aber auch Existenznöte und Sorgen können Familiensysteme aktuell zusätzlich extrem belasten. Vielen Eltern und Bezugspersonen von Kindern sind die Rechte von Kindern auf gewaltfreie Erziehung zwar bewusst. Dennoch kommt Gewalt in unterschiedlichster Form als Erziehungsmittel noch vor. weiterlesen >>>

Bund und Länder vereinbaren Professorinnenprogramm 2030

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat eine Bund-Länder-Vereinbarung zum Professorinnenprogramm 2030 beschlossen. Aufbauend auf den bisherigen drei Programmphasen soll der Kulturwandel zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den Hochschulen weiter gestärkt werden. Ziel des Förderprogramms ist es, die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen des Wissenschaftsbereichs in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen und die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern. weiterlesen >>>

KOK e.V. präsentiert Datenbericht zu Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland

Zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober hat der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK e.V. seinen dritten Datenbericht zu Menschenhandel und Ausbeutung in Deutschland präsentiert. Die Daten werden durch spezialisierte Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel mit Einwilligung der Klient:innen erhoben. Die Analyse des KOK trägt dazu bei, bessere Erkenntnisse zu Menschenhandel in Deutschland zu erlangen und daraus wirksame Politik zum Schutz der Betroffenen und der erfolgreichen Strafverfolgung zu ziehen. weiterlesen >>>

Rollenverteilung in Niedersachsen: Väter 2021 deutlich häufiger erwerbstätig als Mütter

Der Mikrozensus als größte jährliche Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik ermöglicht es einen Blick auf die Lebensverhältnisse von Familien in Niedersachsen zu werfen und sich die Erwerbstätigkeit von Eltern genauer anzusehen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, nahmen im Jahr 2021 Väter (86,0%) deutlich häufiger am Erwerbsleben teil als Mütter (67,4%). weiterlesen >>>

Bundesregierung zieht Vorbehalte gegen Istanbul-Konvention zurück

Die Bundesregierung zieht die Vorbehalte gegen die Istanbul-Konvention zurück. Ab Februar 2023 gilt sie damit uneingeschränkt in Deutschland. weiterlesen >>>

Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine Reform des Familien- und Familienverfahrensrechts unter Berücksichtigung von häuslicher Gewalt

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat Empfehlungen für eine Reform des Familienrechts und Familienverfahrensrechts unter Berücksichtigung von häuslicher Gewalt formuliert. Sie richten im Hinblick auf anstehende Reformen im Familien(verfahrens)recht noch einmal den Blick auf die Situation von gewaltbetroffenen Elternteilen. In der Regel sind dies Mütter, die von häuslicher Gewalt betroffen sind und deren Kinder. weiterlesen >>>

Was zur Gleichstellung noch fehlt | Start der Kampagne zur UN-Frauenrechtskonvention CEDAW in der Region Hannover

Von Gesundheitsfürsorge über existenzsichernde Jobs bis hin zu politischer Macht: Die Liste der Bereiche, in denen die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist, ist lang. Und trotz Fortschritten gibt es viele konkrete Maßnahmen, die zum Beispiel in Kommunen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen können. Davon handelt der Videospot „Wann, wenn nicht jetzt!“, der am Freitag, 14. Oktober, bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Regionshaus Premiere gefeiert hat. Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, freut sich, dass sich Aktive aus dem ganzen Regionsgebiet daran beteiligt haben: „Das Video zeigt, an was für unterschiedlichen Stellen sich für mehr Gleichstellung stark gemacht wird und was wir dabei schon alles erreicht haben, unter anderem für den Schutz vor Gewalt. Ich sehe den Film auch als Motivation, nicht locker zu lassen, wenn Frauen und Mädchen benachteiligt werden.“ weiterlesen >>>

Alleinerziehende und deren Kinder brauchen in der Energiekrise mehr Unterstützung

Alleinerziehende und ihre Kinder sind durch die aktuelle Energiekrise und das dadurch erhöhte Armutsrisiko in besonderer Weise belastet. Daher fordert die Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA), sie im kommenden Winter verlässlich und unbürokratisch zu unterstützen. Die AGIA-Trägerverbände, zu denen auch die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. gehört, blicken mit großer Sorge auf die massiv steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten und damit auf verschärfte Ängste Alleinerziehender. Sie bewerten das beschlossene Entlastungspaket der Bundesregierung als einen Schritt in die richtige Richtung, halten es aber nicht für ausreichend. So kommt es beispielsweise bei Alleinerziehenden nicht zielgerichtet an, da die Erhöhung des Kindergeldes mit Sozialleistungen oder Unterhaltsvorschuss verrechnet werde, so die Verbände. weiterlesen >>>

Wir brechen das Schweigen - Mitmachaktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Unter dem Motto "Wir brechen das Schweigen" lädt das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" zu einer Mitmachaktion ein. Gemeinsam soll ein bundesweit sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden - lokal vor Ort ebenso wie digital über Social Media. Zur Verfügung stehen ein Aktionsfilter für Instragramm und Facebook, eine Fotogalerie für Selfies aus Sozialen Netzwerken, ein Aktionsmotiv zum Teilen, ein Aktionsleitfaden mit Ideen, um das Thema vor Ort im öffentlichen Raum präsent zu machen, sowie weitere kostenlose Materialien wie Buttons, Flyer, Aufkleber, Abreißzettel, Postkarten und eine Druckvorlage für Plakate. Schirmherrin der Aktion ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus. www.hilfetelefon.de

Margarete-Runtinger-Preis

Mit dem Margarete-Runtinger-Preis zeichnet die Stadt Regensburg Unternehmen in Stadt und Landkreis aus, die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in ihren Firmen umsetzen und weiterentwickeln, und insbesondere während der Corona-Pandemie für ihre Mitarbeitenden familienfreundliche, flexible Arbeitsbedingungen ermöglicht bzw. diese in ihren Organisationen auch nachhaltig etabliert haben. Bewerben können sich sowohl Kleinunternehmen als auch Mittlere Unternehmen und Großunternehmen. Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2022. Die Sieger werden im Rahmen eines Festaktes im Frühjahr 2023 ausgezeichnet. www.vhs-regensburg.de/preis

KRIEG IN DER UKRAINE - FRAGEN UND ANTWORTEN

Hier haben wir Informationen für Sie zusammen gestellt.

Termine

Alle Termine >>>
30.11.2022 | Nachhaltigkeit und Gender?! Jetzt kommen die Kommunen ins Spiel
30.11.2022 | Grundlagen der Gleichstellungsarbeit | AUSGEBUCHT
13.12.2022 | Niedersächsisches Landesarbeitsforum "Aktive Vaterrolle": Väter und Armutsgefährdung
15.12.2022 | Lokale Ansätze zur Berücksichtigung häuslicher Gewalt bei der Regelung von Sorge und Umgang
11.01.2023 | Grundlagen der Gleichstellungsarbeit
14.02.2023 | One Billion Rising for Justice - Aktionstag für Gerechtigkeit

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Kalender 2022 'Kunst und Kultur' - Beruf: Dirigentinnen

Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2022 hat Frauen in Kunst und Kultur zum Thema gemacht: Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirken auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung - Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Hier unser Beitrag für den Monat November: "Beruf: Dirigentin". weiterlesen >>>

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Landesfrauenrat Niedersachsen: Geschäftsführung

Der Landesfrauenrat Niedersachsen sucht zum 01.04.2023 eine Geschäftsführerin/ einen Geschäftsführer. Die Vergütung der Stelle (30-40 Std./ Woche) erfolgt in Anlehnung an TV-L. Bewerbungsschluss: 30.11.2022. Weitere Informationen auf der Website des Landesfrauenrates Niedersachsen