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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Neue Website: Netzwerk "Gemeinsam gegen häusliche Gewalt im Landkreis Harburg"

Seit 2008 existiert im Landkreis Harburg ein Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Das Netzwerk ist jetzt unter dem Motto "Gemeinsam gegen häusliche Gewalt im Landkreis Harburg" mit einer neuen Website online gegangen. Auf diesem Weg möchte das Netzwerk besser erreichbar sein, besser gefunden, interaktiv, flexibel und lebendig in der digitalen Kommunikation werden, Menschen über neue Wege erreichen und niedrigschwellige Angebote zur Kontaktaufnahme bieten. Die Website informiert sowohl Betroffene als auch Unterstützende unkompliziert. weiterlesen >>>

Equal Care auch in der Krise: djb fordert die zügige Umsetzung des „Vaterschaftsurlaubs“!

Mit großem Unverständnis nimmt der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) die Nachricht zur Kenntnis, dass die Bundesregierung die zweiwöchige bezahlte Freistellung von Partner:innen nach der Geburt verschoben hat. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Bundesregierung und entgegen der Vereinbarung im Koalitionsvertrag soll der vergütete Freistellungsanspruch nicht bis Ende des Jahres 2022, sondern nach Auskunft des Bundesfamilienministeriums erst ab dem Jahr 2024 umgesetzt werden. weiterlesen >>>

Partnerschaftsgewalt: Zahl der Opfer in fünf Jahren um 3,4 Prozent gestiegen

Während die Anzahl der Opfer von Gewalt in Partnerschaften von 2020 auf 2021 um drei Prozent gesunken ist, stieg sie in den vergangenen fünf Jahren insgesamt um 3,4 Prozent, von 138.893 in 2017 auf 143.604 im vergangenen Jahr. Ganz überwiegend trifft diese Gewalt Frauen, während die Täter meist Männer sind: 2021 waren 80,3 Prozent der Opfer weiblich, 78,8 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich. Das zeigt die Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt 2021, die Bundesfrauenministerin Lisa Paus und Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, vorgestellt haben. weiterlesen >>>

Bündnis Istanbul-Konvention fordert Maßnahmen der Bundesregierung

Trotz bestehender Verpflichtungen der Regierung werden Frauen und Mädchen in Deutschland nicht effektiv vor Gewalt geschützt, kritisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November. “Deutschland lässt gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder im Stich. So kann und darf es nicht weitergehen“, sagt Sabine Bösing, Bündnisrätin und stellvertretende Geschäftsführerin der BAG Wohnungslosenhilfe. Mit Inkrafttreten der Istanbul-Konvention in Deutschland im Februar 2018 hat sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, Gewalt gegen Frauen und Mädchen nachhaltig zu bekämpfen und zu verfolgen. “Das Eintreten für die Rechte aller gewaltbetroffenen Frauen ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Dafür braucht es einen Bewusstseinswandel in Politik und Verwaltung. Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt ist ein Menschenrecht, dafür treten wir ein“, so Bösing weiter. weiterlesen >>>

Niedersachsen: Kompromisslos gegen häusliche Gewalt

Sie fällt ins Auge, die orangefarbene Bank, die vor dem Niedersächsischen Sozialministerium am Hannah-Arendt-Platz aufgestellt wurde, und das ist gewollt. Die leuchtende Farbe Orange erinnert an ein düsteres Phänomen. An die sogenannten Orange Days vom 25. November bis zum 10. Dezember wird mit zahlreichen Aktionen auf die vielen Formen von häuslicher Gewalt aufmerksam gemacht, die vor allem Frauen treffen. „Gerade dort, wo Frauen sich eigentlich sicher fühlen sollten, zu Hause oder in der Partnerschaft, droht ihnen die größte Gefahr. Allein in Niedersachsen wurden im Jahr 2020 über 21.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert und die Dunkelziffer ist deutlich höher, dies hat leider auch die aktuell veröffentlichte 4. niedersächsische Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes bestätigt“, betont die Niedersächsische Sozial- und Gleichstellungsministerin Daniela Behrens und fügt hinzu: „Im Prinzip müsste jeder Tag ein Orange Day sein. Der Schutz von Frauen ist ein Anspruch, an dem wir uns messen lassen müssen. Frauenrechte sind Menschenrechte, in diesem Sinne stehen wir Niedersachsen ohne Wenn und Aber an der Seite der Opfer.“ weiterlesen >>>

Baden-Württemberg: Neuer Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen soll 2024 kommen

Die Landesregierung will der Gewalt gegen Frauen vorbeugen und Betroffene stärker schützen und unterstützen. Im kommenden Jahr soll daher der aktuelle Landesaktionsplan überarbeitet werden. Grundlage ist unter anderem eine Analyse der Universität Stuttgart zur bisherigen Umsetzung der Istanbul-Konvention. weiterlesen >>>

Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises

Bei der 21. Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises in Hannover sind am Dienstag in Anwesenheit von rund 220 Gästen herausragende Beiträge ausgezeichnet worden, die Diskriminierung von Frauen entlarven und auf amüsante, aber auch ernste und berührende Art den Kampf um Gleichberechtigung thematisieren. Das Interesse am Juliane Bartel Medienpreis ist nach der ersten Preisverleihung in Präsenz seit 2019 ungebrochen. Insgesamt gab es 172 Einreichungen in den Kategorien Fiktion & Entertainment, Shorts, Doku visuell und Doku audio. „Die Zahl der eingereichten Beiträge war so hoch wie noch nie“ sagte Gleichstellungsministerin Daniela Behrens. weiterlesen >>>

Bundesregierung verstärkt Kampf gegen Menschenhandel

Die Bundesregierung verstärkt den Kampf gegen den internationalen Menschenhandel in Deutschland: Die unabhängige Berichterstattungsstelle zu Menschenhandel hat im November ihre Arbeit am Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) aufgenommen. Aufgabe der Berichterstattungsstelle ist es, durch das Sammeln und Auswerten von Daten zu einer effektiven Umsetzung internationaler Vorgaben beizutragen. Zudem soll die Stelle die bestehenden Maßnahmen gegen Menschenhandel in Deutschland evaluieren und Handlungsempfehlungen erstellen. Jedes Jahr wird die Berichterstattungsstelle Schwerpunktthemen untersuchen und alle zwei Jahre die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichen. weiterlesen >>>

#einetrachtliebe - Niedersächsisches Sozialministerium startet Social Media Kampagne

Unter dem Hashtag #einetrachtliebe hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung eine digitale Kampagne zum Thema „Gewaltfreie Erziehung“ gestartet. Das Mutter- und Vaterwerden wird meistens als ein ganz besonderes und schönes Lebensereignis erlebt. Mit dem Erziehen und Begleiten von Kindern sind aber auch viele Herausforderungen verbunden. Gerade die pandemiebedingten Einschränkungen, aber auch Existenznöte und Sorgen können Familiensysteme aktuell zusätzlich extrem belasten. Vielen Eltern und Bezugspersonen von Kindern sind die Rechte von Kindern auf gewaltfreie Erziehung zwar bewusst. Dennoch kommt Gewalt in unterschiedlichster Form als Erziehungsmittel noch vor. weiterlesen >>>

Bund und Länder vereinbaren Professorinnenprogramm 2030

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat eine Bund-Länder-Vereinbarung zum Professorinnenprogramm 2030 beschlossen. Aufbauend auf den bisherigen drei Programmphasen soll der Kulturwandel zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den Hochschulen weiter gestärkt werden. Ziel des Förderprogramms ist es, die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen des Wissenschaftsbereichs in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen und die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern. weiterlesen >>>

KOK e.V. präsentiert Datenbericht zu Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland

Zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober hat der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK e.V. seinen dritten Datenbericht zu Menschenhandel und Ausbeutung in Deutschland präsentiert. Die Daten werden durch spezialisierte Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel mit Einwilligung der Klient:innen erhoben. Die Analyse des KOK trägt dazu bei, bessere Erkenntnisse zu Menschenhandel in Deutschland zu erlangen und daraus wirksame Politik zum Schutz der Betroffenen und der erfolgreichen Strafverfolgung zu ziehen. weiterlesen >>>

Rollenverteilung in Niedersachsen: Väter 2021 deutlich häufiger erwerbstätig als Mütter

Der Mikrozensus als größte jährliche Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik ermöglicht es einen Blick auf die Lebensverhältnisse von Familien in Niedersachsen zu werfen und sich die Erwerbstätigkeit von Eltern genauer anzusehen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, nahmen im Jahr 2021 Väter (86,0%) deutlich häufiger am Erwerbsleben teil als Mütter (67,4%). weiterlesen >>>

Bundesregierung zieht Vorbehalte gegen Istanbul-Konvention zurück

Die Bundesregierung zieht die Vorbehalte gegen die Istanbul-Konvention zurück. Ab Februar 2023 gilt sie damit uneingeschränkt in Deutschland. weiterlesen >>>

UN-Kampagne „Orange The World“

Die UN-Kampagne „Orange The World“ macht seit 1991 16 Tage auf Gewalt aufmerksam: vom Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Sie ist seit 2008 Teil der „UNiTE to End Violence against Women“ Kampagne des UN-Generalsekretärs, die von UN Women durchgeführt wird. www.unwomen.de 

Landesregierung Hessen schreibt Elisabeth-Selbert-Preis aus

Mit dem Elisabeth-Selbert-Preis der Landesregierung Hessen werden Personen ausgezeichnet, die in hervorragender Weise mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer gestalterischen Kraft Gleichberechtigung weiterentwickeln und mit neuen Impulsen versehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die Verleihung findet 2023 in Kassel statt. (Eigen)Bewerbungen können noch bis zum 27. Januar 2023 eingereicht werden. soziales.hessen.de

KRIEG IN DER UKRAINE - FRAGEN UND ANTWORTEN

Hier haben wir Informationen für Sie zusammen gestellt.

Termine

Alle Termine >>>
13.12.2022 | Niedersächsisches Landesarbeitsforum "Aktive Vaterrolle": Väter und Armutsgefährdung
15.12.2022 | Lokale Ansätze zur Berücksichtigung häuslicher Gewalt bei der Regelung von Sorge und Umgang
11.01.2023 | Grundlagen der Gleichstellungsarbeit
14.02.2023 | One Billion Rising for Justice - Aktionstag für Gerechtigkeit
15.02.2023 | Praxistag für kommunale Gleichstellungsbeauftragte
22.02.2023 | Grundlagen der Gleichstellungsarbeit

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Kalender 2022 'Kunst und Kultur' - Theater

Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2022 hat Frauen in Kunst und Kultur zum Thema gemacht: Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirken auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung - Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Hier unser Beitrag für den Monat November: "Theater". weiterlesen >>>

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein: Gleichstellungsbeauftragte/ Gleichstellungsbeauftragter

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) suchen eine Gleichstellungsbeauftragte/ einen Gleichstellungsbeauftragten. Dienstort ist Hamburg-Bergedorf. Die Vergütung erfolgt nach VHH-Haustarif. Weitere Informationen auf der Website der VHH

Universität Berlin: Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

An der Universität Berlin ist die Stelle der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen. Die Vergütung der auf sechs Jahre befristeten Vollzeitstelle erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L FU. Bewerbungsschluss: 05.12.2022. Weitere Informationen auf der Website der Universität Berlin

Universität Hamburg: Gleichstellungsreferentin/ Gleichstellungsreferent

An der Universität Hamburg ist zum 01.04.2023 die unbefristete Stelle der Gleichstellungsreferentin/ des Gleichstellungsreferenten zu besetzen. Bewerbungsschluss: 14.12.2022. Weitere Informationen auf der Website der Universität Hamburg

Kirchlengern: Gleichstellungsbeauftragte

Die Gemeinde Kirchlengern hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle mit 19,5 Wochenstunden als Gleichstellungsbeauftragte zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9b TVöD. Bewerbungsschluss: 22.12.2022. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Kirchlengern

Stadt Wesseling: Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Wesseling sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Vollzeitstelle (39 Std./Woche) erfolgt bis zur Entgeltgruppe 11 TVöD-VKA. Bewerbungsschluss: 22.12.2022. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Wesseling

Bundesamt für Justiz: Mitarbeit bei der Gleichstellungsbeauftragten

Bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bundesamts für Justiz sind ab sofort mehrere unbefristete Stellen als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter zu besetzen. Für Tarifbeschäftigte ist die Tätigkeit nach der Entgeltgruppe 10 TVöD, Bereich Bund bewertet. Für Beamtinnen und Beamte stehen Planstellen bis zur Besoldungsgruppe A 12 Bundesbesoldungsgesetz zur Verfügung. Bewerbungsschluss: 23.12.2022. Weitere Informationen auf der Website des Bundesamtes für Justiz